Teil 3 - Deine Sinne zu öffnen, sinnlich wahrnehmen kann so inspirierend sein und dein Leben verändern

 

Dein eigener Nachrichtensender

 

Das Nervensystem korrespondiert mit drei Arten der Wahrnehmung:

Der Interozeption, die dem Menschen Nachrichten aus den Organen liefert.

Der Propriozeption, die dem Menschen Nachrichten aus dem Muskelsystem liefert und der Exterozeption, die uns mit Nachrichten aus den fünf Sinnen – also der Außenwelt - versorgt.

 

Die Innenwahrnehmung wird von Charles Bell und William James bereits um 1880 als so wichtig empfunden, dass sie diese Form der Wahrnehmung als den sechsten Sinn bezeichneten (Ogden, Minton, 2000 sensorimotor psychotherapy, Bd. 3, Seite 149-173). Die Nerven sammeln alle diese Informationen und bilden eine Reaktion daraus. Menschen, die als „dünnhäutig“  oder im Gegenteil als „dickhäutig“ bezeichnet werden, haben ein Ungleichgewicht in diesen Informationskanälen. Durch andauernden Stress wird die Reizschwelle der gesunden Reaktion verschoben.

 

Die Menschen nehmen eher die Bedürfnisse der Umwelt wahr und orientieren sich daran und nehmen ihre eigenen „Nachrichtensender“ kaum mehr wahr bzw. ist das Zusammenspiel zwischen ihren Kanälen empfindlich gestört.

 

So kommt es zu Unsicherheiten in den Emotionen und im Ausdruck. 

Auf dem Foto bin ich in Langkawi (Malaysia). Ich fühle mich wohl und sicher, das kannst du sehen im gesamten Ausdruck.

Deine Sinne - Tore zur Welt

 

Unsere Sinne  kann man auch als die Tore zur Welt bezeichnen. Sie empfangen Botschaften rund um uns herum durch: Farbeindrücke, unterschiedliche Lichtqualitäten, unterschiedliches Gewicht, Rauigkeit, Glätte, Bewegung, Form, Geschmack, Geruch, Kälte, Wärme, Wort, Gedanken und natürlich auch durch Klänge, die entweder angenehm oder unangenehm bewertet werden können.  Das Vertrauen in eigene Entscheidungen und Reaktionen kann  durch andauerndes Ungleichgewicht in den Wahrnehmungskanälen verloren gehen. Verwirrung entsteht, die für Stress sorgt. Eine Negativspirale nimmt ihren Verlauf. Noch wesentlich extremer ist die Wirkung von traumatisierenden Erlebnissen auf die Sinne. Van der Kolk schreibt von Tom, der von sich als jemandem erzählte, der wie hinter einer Glaswand lebe und nur Erstarrung fühle. Wenn Menschen chronischen Stress erleben, der in einer Depression mündet, haben sie ähnliche Resonanzabbrüche mit ihrer Umwelt. 

Neue Verknüpfungen

 

Für mich war es sehr wichtig, meine Sinne mit vollkommen neuen Bildern, Gerüchen und Düften zu fluten. So konnten mein Nervensystem und meine Synapsen keine Verbindungen zu etwas Bekanntem knüpfen. Ich musste völlig neue Verknüpfungen herstellen. Das war erst verwirrend, aber dann auch entspannend. Ich begann, mich wieder sicher zu fühlen – eine erste Grundlage, um Urvertrauen neu zu entdecken und vorhandenes Urvertrauen zu nähren. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der heutigen Neurowissenschaften ist, das unser Selbstempfinden in unserem Körper verwurzelt ist. Wir lernen uns erst dann wirklich kennen, wenn wir unsere Körperempfindungen spüren und deuten können (van den Kolk, Verkörperter Schrecken, Seite 323). Verschiedene Autoren haben geschrieben, wie wichtig Massage für ihre Patienten, die an posttraumatischen Störungen litten, gewesen ist. Sich durch die regelmäßige rhythmische klare Bewegung der Hände des Masseurs wieder selber kennen zu lernen, schien eine große Wirkung zu haben.

Die wunderbare Peter Hess® Klangmassage

 

Die perfekten Klangschalen von Peter Hess verbunden mit seiner zutiefst wirkenden Klangmassage lösen Traumata, lassen unsere Sinne lebendig werden und Depressionen  heilen - davon bin ich auf Grund vieler Erfahrungen im Laufe von 27 Jahren zutiefst überzeugt. 

 

Dr. Jens Gramann (Herzinstitut Berlin) konnte im Rahmen seiner Masterarbeit  zum Thema Bluthochdrucktherapie (Studiengang „Komplementärmedizin-Kulturwissenschaften“ Europa – Universität Viadrina Frankfurt-Oder) nachweisen, dass sich das Blutdruckverhalten seiner Patienten unter der Intervention durch die Peter Hess®- Klangmassage positiv veränderte. Zusätzlich verwendete er Herzratenvariabilitätsmessungen, um die individuelle Stressverarbeitung mit dem Fragebogen SVF nach Jahnke und Erdmann abzufragen.

 

Bei dieser Rhythmusüberprüfung wurde eine deutliche Verbesserung des Umganges mit Stress sichtbar.  Die Klangmassage ist eine Entspannungsmethode u.a. über die Anregung der Sinne. Die besonderen Klangschalen haben einen wunderschönen vielfältigen Klang, sie vibrieren auf dem Körper und setzen das Umfeld, auf dem sie direkt aufgestellt werden, in Schwingung und haben eine regenerierende Wirkung. 

 

Emily Hess

An der Wietlake 1

27333 Schweringen

soundzentrum@gmail.com

 

Instagramm:  emilyhessklangyoga

Peter Hess Institut
Fachverband Klang

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