Innere Grenzen überschreiten, wie geht das?

Die Flügel ausbreiten wie ein Schmetterling, das möchte ich gern!

 

Bislang war in meinem Leben alles immer in einem bestimmten Rahmen geschehen. Ich hatte eine Vorstellung davon, was ich leisten konnte, wie die Welt aussieht, wie Menschen mit mir umgehen und wie ich mit Menschen umgehe. 

 

In Deutschland  lebte ich in einer Individualisierten Gesellschaft. Das heißt meine Umgebung und ich führte ein Leben in Eigenregie. Bestimmte Institutionen – Regeln, Normen, die Verfassung, das Strafrecht usw. – regelten mein Leben. Ein administrativer Rahmen wie z.B. das Gesundheitssystem gaben mir Sicherheit. Heute stelle ich mir die Frage wie eine Gesellschaft überleben will wenn dem Recht des Einzelnen so eine Wichtigkeit eingeräumt wird auf einer ganz persönlichen nicht staatlichen Ebene. 

 

Ich war sehr leistungsorientiert durch meine Erziehung. Leistung bedeutete für mich Probleme lösen zu können und autonom etwas zu leisten. Das ging so weit das ich es als Schwäche empfunden hätte körperlichen oder seelischen Problemen nachzugeben. Mit Hilfe des Neokortex (stammesgeschichtlich der jüngste Teil der Großhirnrinde) hatte ich die Fähigkeit des rationalen Denkens intensiv ausgebaut. So war ich davon überzeugt meine Kindheit und meine erste Ehe „ohne einen Kratzer“ überstanden zu haben. Ich schenkte meinem Körper, meinem Aussehen – wie im Westen üblich hohe Beachtung und war jedes mal wenn ich wieder nach Nepal kam irritiert wenn meine engen Freunde noch nicht einmal mit bekamen das ich meine Haarfarbe gewechselt hatte. Trotzdem gaben sie mir das Gefühl das sie mich sahen. Sie nahmen mich wahr, meine Befindlichkeit, meine Hektik und reagierten darauf.


Langsames Erwachen

 

 

 

Durch die Reisen entstanden in mir Risse und durch diese Risse entstand das Bedürfnis nach Ganzheit - nach ganzem Fühlen in mir. Viele Menschen bündeln unglaubliche Energien in dem sie in einer Überzeugung von sich selber und davon wie das Leben, die Kommunikation zu sein hat, verharren. Diese – man könnte fast schon sagen – Erstarrung wurde mir auf dieser Reise Stück für Stück genommen. Meine für mich normalen Grenzen in kreativster und charmantester  Weise „aufgeweicht“ die nach und nach meinen Körper und meine Seele aufwachen ließen. Ich erkannte das ich durch meine alten Vorstellungen und Gewohnheiten ein Manko – einen Mangel nach Begegnung, nach Gemeinschaft und Gesehen werden kompensierte. 

 

 

Bessel van der Kolk schreibt von dem „Toleranzfenster“ (Verkörperter Schrecken 2016, Seite 263) das erst erweitert werden muss, bevor Veränderung und Integration von neuen Handlungsweisen geschehen kann. Gehirnphysiologisch muss eine Art Training geschehen, damit Gehirnfunktionen neu verknüpft werden können.


Der Klang von Klangschalen, Gongs, Trommeln und Rasseln ist dabei sehr hilfreich. ( siehe Bild ).

„Kulturen, die Traumata mit Hilfe von Ritualen und Schamanen heilen, mögen uns primitiv und abergläubisch erscheinen, doch haben sie einen wichtigen Vorteil: Sie gehen das Problem direkt an. Wenn ein Mitglied eines Gemeinwesens eine traumatische Situation erlebt, erkennen diese Kulturen die Notwendigkeit von Heilung offen an. Die meisten modernen Kulturen, in denen Stärke gleichbedeutend mit Ausdauer ist, fallen der vorherrschenden Meinung zum Opfer, das es heldenhaft ist wenn wir durchhalten und so tun, als ob nichts geschehen sei, so schwerwiegend unsere Symptome auch sein mögen“ (Traumalheilung, Levine,1998 Seite 70). 

Stress und Klänge

 

In der Psychoneurologie wird erforscht wie der Körper, wie jede Zelle auf Stress reagiert. Durch diese Forschungen wurde belegt das Psychosoziale und psychische Faktoren wie eben Stress unser Nerven-Hormon- und Immunsystem verändern und so haben sie entscheidenden Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. In einer ersten Welle der Stressantwort befiehlt das Zwischenhirn dem Nebennierenmark, die Hormone Adrenalin und Noradrenalin zu produzieren. Durch sie erhöht sich der Blutzuckerspiegel, Muskeln und Gehirn wird rasch Energie zugeführt, der Herzschlag beschleunigt sich und der Blutdruck nimmt zu, so dass der Organismus in Verteidigungsbereitschaft gerät. 

 

Hier möchte ich verweisen auf die Erfolgreiche Bluthochdrucktherapie mit der Peter Hess®-Klangmassage

VERÖFFENTLICHT 10. MAI 2019 KATRIN BEHA

von Gastautor Dr. med. Jens Gramann, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Entwicklung und Forschung 9/2014 des Europäischen Fachverbandes Klang-Massage-Therapie e.V.

Besonders beachtlich fand Gramann das die Blutdrucksenkung am Ende der Nachbeobachtungsphase ausgeprägter war als direkt nach der Intervention. 


Weiter schreibt er: Die Frage, inwieweit dem Obertonreichtum eine spezifische Trance induzierende Wirkung zukommt und ob gar die physikalische Übertragung von Vibrationen und Schwingungen der Klangschalen auf extra- und intrazelluläre Flüssigkeiten therapeutisch wirksam ist, darf als ausgesprochen spannend gelten und sollte weiter untersucht werden. Für die Zukunft heißt es also, die nachhaltige Blutdruck senkende Wirkung der Peter Hess®-Klangmassage in größeren Studien mit 100 und mehr Probanden statistisch signifikant nachzuweisen. So wird sie als komplementärmedizinische Behandlungsmethode in einem ganzheitlichen Behandlungskonzept wissenschaftliche Anerkennung finden und dazu beitragen, dass sich Medikamente reduzieren lassen oder sogar völlig unnötig werden.

Nach überstandener Belastung muss der Körper in einer zweiten Welle wieder beruhigt werden. Dabei wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Es dämpft die Erregung und reduziert mögliche Entzündungsreaktionen. Bei chronischem Stress gerät zu viel Cortisol ins Blut. Das Stresshormon dämpft dauerhaft die Immunabwehr und bringt sie aus dem Gleichgewicht. Dabei wird je nach Krankheitserreger entweder eine zelluläre oder eine humorale Abwehr aktiviert. Die zelluläre Abwehr bekämpft Viren und Krebszellen, die humorale dagegen Bakterien, die durch Wunden in den Organismus eindringen. Die Überproduktion an Cortisol verschiebt das Gleichgewicht von zellulärer und humoraler Abwehr. Die zelluläre Abwehr wird geschwächt, die humorale verstärkt. In der Folge werden wir anfälliger für Virusinfektionen wie Grippe oder Herpes. 

 Gleichzeitig wird die Produktion von Antikörpern hochgefahren. Das macht uns anfälliger für Allergien, die auch ich reichhaltig entwickelt hatte.

Innere Grenzen überschreiten, wie geht das? 

War meine Frage.

 

Meine Antwort:

Durch Urvertrauen, das wiederum wunderbar entsteht durch unsere Peter Hess Klangmethoden wie die Klangmassage zur Gesundheitsprävention und Förderung unseres Bewusstseins für uns selber.  Wir lernen innere Grenzen zu überschreiten durch die Urvertrauen  - Klangmassagen, die uns zurückerinnern an ursprüngliche Sicherheit die tief in uns angelegt ist, an Neugier in das Leben die jedem von uns zu eigen ist un die wir nur vergessen haben. Dann lernen unsere Zellen wieder das wir das alles ja schon können.

 

Auf dem Foto siehst du unseren See ganz in der Nähe von unserem Seminarhaus (Peter Hess Institut). Hier kannst du viele Klänge und Klangmethoden erfahren und deine Veränderung willkommen heißen.

 

"Während uns Musikstücke, welchen Genres auch immer, durch ihre Komplexität von Struktur, Rhythmus, Melodie und Dynamik beindrucken können, gilt es bei der Klangmassage, in jeden einzelnen Klang tief hinein zu spüren. Wie die Meditation und Achtsamkeit führt auch der Klang letztlich in die Stille. Ihr gilt es zu folgen."

Gramann


MEINE EMPFEHLUNGEN

Der Blog des PHI: Die Welt des Klangs


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